Schüler der Karl-Preising-Schule stehen in einer Reihe am Schwimmbecken beim Bundesfinale des "Jugend trainiert für Olympia und Paralympics" in Berlin

Schwimmen, Teamgeist, Berlin

KPS beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“

Das Wasser glitzert, die Halle ist laut, 518 Sportler:innen und Betreuer:innen drängen sich um die Bahnen. Olympische und paralympische Teams treten gemeinsam an – ein echtes Schwimmteam-Hessen-Gefühl. Und wir mittendrin: acht Schüler:innen, zwei Lehrkräfte und eine Zusatzbetreuerin der Karl-Preising-Schule beim Bundesfinale in Berlin.

Schon beim Eintreffen in der SSE – dem schnellsten Becken Deutschlands – spüren wir die Spannung. Gemeinsam warten wir auf den Start, die Augen auf das Wasser gerichtet. Dann heißt es: volle Konzentration. Bahn für Bahn schwimmen unsere Schüler:innen Freistil, Brust und Rücken. Jede:r mit drei Einzelstarts, dazu eine Staffel – ein dichtes Programm, das fordert und durch das regelmäßige Training im heimischen Arobella zusammenschweißt.

Wir feuern an, wir unterstützen, wir tragen uns gegenseitig durch die Wettkämpfe. Jede geschwommene Bahn, jeder Wechsel an der Startseite, jedes Signal vom Beckenrand fügt sich zu einem gemeinsamen Erlebnis – und wird untermauert durch 18 persönliche Bestzeiten bei 24 Einzelstarts sowie eine deutliche Steigerung in der 4×25 m Mixed-Freistilstaffel. Unsere Lehrkräfte geben Tipps, Motivation und Sicherheit – am Beckenrand genauso wie im organisatorischen Drumherum. So wird das Schwimmen nicht nur zum Sport, sondern auch zu Tagen voller Zusammenhalt und neuer Erfahrungen.

Berlin bleibt. Neben den Wettkämpfen nehmen wir viele Eindrücke der Bundeshauptstadt und den Austausch mit anderen Sportarten und Schulformen mit. Vor allem aber bleibt das Gefühl, als Gruppe etwas Besonderes geschafft zu haben. Möglich wird das durch viele, die im Hintergrund unterstützen: Kolleg:innen von mein weg Jugend, die Flexibilität im Internatsalltag ermöglichen; die Firma Kotsch, die das Projekt zuverlässig unterstützt; Eltern und Erziehungsberechtigte, die mitfiebern; und das Arobella-Team, das Trainingszeiten bereitstellt. Ein starkes Netzwerk – ohne das die Teilnahme am Bundesfinale nicht denkbar wäre.

Denn eins ist klar: Das KPS-Schwimmteam ist gekommen, um nächstes Jahr an der Spree wieder Wellen zu schlagen!