Gruppe von Menschen steht vor einer Bühne, zwei Männer sitzen vorne mit Gitarre und Notenständer

25 Jahre Engagement für Barrierefreiheit: BliBA feiert Jubiläum im Bathildisheim e. V.

Ein Vierteljahrhundert, das bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes!

Grund zum Feiern: 25 Jahre BliBA – 25 Jahre voller Herzblut, Ideenreichtum und unermüdlichem Einsatz für eine barrierefreie Welt. Ein Jubiläum, das nicht nur zurückblickt, sondern auch Mut macht für die Zukunft.

Wie alles begann: Ein Fahrradständer als Wendepunkt

Die Erfolgsgeschichte von BliBA nahm ihren Anfang mit einer einfachen, aber eindrucksvollen Aktion von Schüler:innen der Karl-Preising-Schule (KPS). Vor genau 25 Jahren demonstrierten sie dem damaligen Bürgermeister Gerhard Schaller, wie ein falsch platzierter Fahrradständer Rollstuhlfahrer:innen daran hinderte, die Klingel des Rathauses zu erreichen. Gemeinsam mit Herrn Damm rückte der Bürgermeister das Hindernis zur Seite – ein kleiner Moment, der große Wirkung hatte. Denn genau hier wurde BliBA geboren: aus dem genauen Hinschauen und dem Willen, etwas zu verändern.

Junge Expert:innen mit großem Einfluss

Seitdem sind die Schüler:innen der KPS ein fester Bestandteil des Projekts. Mit offenen Augen und klarem Blick sind sie in der Stadt unterwegs, dokumentieren Barrieren und machen zugleich auf gelungene Beispiele für Inklusion aufmerksam. Dabei geht es nicht nur um Stufen und Schwellen – sondern auch um Haltungen und Einstellungen. „Die Schülerinnen und Schüler haben durch ihre aktive Mitarbeit maßgeblich zur Sensibilisierung und zu konkreten Verbesserungen beigetragen“, betont Herr Damm, Initiator der ersten Stunde.

Ein Fest der Begegnung und Inspiration

Der Vorstandsvorsitzende des Bathildisheims, Dr. Christian Geyer, begrüßte die zahlreichen Gäste mit warmen Worten und einer klaren Botschaft: „Inklusion ist kein Luxus. Sie ist ein Menschenrecht und gehört zum Alltag – im Bus, im Büro, in unseren Köpfen.“ Mit besonderem Dank würdigte er das Engagement von Herrn Damm, ohne dessen Leidenschaft BliBA nicht zu dem Leuchtturm geworden wäre, der es heute ist.

Kreativ, klangvoll, kraftvoll – das Jubiläumsprogramm

Für ein eindrucksvolles Rahmenprogramm sorgten erneut die Schüler:innen der KPS. Mit Musik, Humor und einem interaktiven Puzzle luden sie die Gäste zum Mitmachen und Nachdenken ein. Jedes Puzzleteil stand dabei für einen Baustein gelungener Inklusion – sei es technischer Natur oder menschlich. Die zentrale Botschaft: Barrieren gibt es nicht nur auf Wegen, sondern auch in Gedanken. Und überwinden lassen sie sich am besten gemeinsam – durch Dialog, durch Nähe und durch echte Begegnung.

Am Ende fügten sich alle Teile zu einem großen, bunten Gesamtbild zusammen – genauso, wie Inklusion gelingen kann: im Miteinander.