Fünf Rollstuhlbasketballspieler in blauen Trikots sitzen in einer Sporthalle nebeneinander

22. Offenes Hessisches Rollstuhlbasketballturnier

Die KPS lädt ein...

Früher Morgen in der Großsporthalle in Bad Arolsen. Sportrollstühle rollen aufs Feld, Bälle werden eingespielt, letzte Taktikbesprechungen laufen. 11 Schulmannschaften aus Hessen und mehreren weiteren Bundesländern sind angereist – einige Teams haben sogar bei uns in der Karl-Preising-Schule übernachtet. Für einen Tag wird die KPS zum Treffpunkt des bundesweiten Schul-Rollstuhlbasketballs.

Organisiert wurde das 22. Offene Hessische Rollstuhlbasketballturnier von unserem Sportteam – mit viel Vorbereitung, Abstimmung und Engagement. Und dann geht es los.

Gespielt wird in der A- und B-Klasse. Die Partien sind intensiv, körperlich präsent und taktisch klug geführt. Es wird um jeden Ball gekämpft, Rollstühle geraten ins Wanken, schnelle Richtungswechsel fordern volle Konzentration. Gleichzeitig bleibt es fair: Nach engen Situationen hilft man sich, klatscht ab, richtet sich neu aus.

Mitten im Geschehen: unser KPS-Team. Für sie ist es das erste Turnier. Entsprechend groß ist die Nervosität zu Beginn. Doch Spiel für Spiel wächst die Mannschaft zusammen. Trainer und Sportlehrer Fabian Steltner beobachtet die Entwicklung: „Die Mannschaft hat sich toll im Laufe des Turniers entwickelt. Aus einer unerfahrenen Mannschaft ist eine Turniermannschaft geworden.“

Und das merkt man. Abstimmung wird sicherer, die Kommunikation klarer, das Selbstvertrauen spürbar größer. Am Ende belohnt sich das Team mit einem dritten Platz in der A-Klasse – ein starkes Ergebnis für ein erstes großes Turnier. Das Finale der A-Klasse zwischen Schwerin und der Hans-Würtz-Schule aus Braunschweig sorgt für Spannung bis zur letzten Aktion. Der entscheidende Korb fällt erst kurz vor Schluss zugunsten der Braunschweiger. In der B-Klasse gewinnt die Anne-Frank-Schule aus Osnabrück. Beide Siegerteams nehmen einen Wanderpokal mit, der im kommenden Jahr wieder verteidigt werden muss.

Neben dem sportlichen Wettkampf bleibt vor allem das Miteinander in Erinnerung. Sieben Teams übernachten an der KPS, es entstehen Gespräche, neue Kontakte, gemeinsames Lachen. Nach der Siegerehrung gibt es Handshakes, ehrliche Glückwünsche und viele zufriedene Gesichter. Schüler Louis Ehrat bringt es auf den Punkt: „Der Tag war ein Hammer. Als Team haben wir uns super engagiert.“

Auch wenn der Wanderpokal nicht bei uns bleibt – für uns ist klar: Unser KPS-Team ist der Gewinner der Herzen. Ein Heimturnier, das zeigt, was Sport an der Karl-Preising-Schule bedeutet: Engagement, Entwicklung und echtes Teamgefühl.