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Und was kommt nach der Schule?

Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule, dem Förderschwerpunkt Lernen sowie dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung haben die Aufgabe, ihre Schüler auf den Übergang in die Berufswelt vorzubereiten.

Die Karl-Preising-Schule gewährleistet mit dem Berufsorientierungskonzept eine umfassende Beratung zu möglichen schulischen, betrieblichen wie überbetrieblichen Ausbildungsgängen bzw. Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Sie trägt so dazu bei, dass die notwendigen Kompetenzen erworben werden. Die Klassenleitungen arbeiten eng mit ihren Berufskoordinatoren der beiden Berufsorientierungsstufen (BOS), der Agentur für Arbeit und den Erziehungsberechtigten zusammen.

Aufgrund der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in BOS "Geistige Entwicklung" und BOS "Lernen" sowie Haupt- und Realschule, haben sich sowohl gemeinsame Schwerpunkte wie unterschiedliche Herangehensweisen entwickelt. Beide BOS und deren gemeinsame Schwerpunkte werden im Schaubild als auch in den ergänzenden Informationen erklärt.

Grafik zur Berufsorientierung

In der BOS "Geistige Entwicklung" steht das frühzeitige Üben und Festigen berufsrelevanter Kompetenzen im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit. Umgesetzt wird dies vor allem durch die klassenübergreifende Arbeit in unterschiedlichen Berufsfeldern an zwei Schulvormittagen pro Woche.

In der BOS "Lernen" sowie Haupt- und Realschule ist der  Kern des Konzepts ein individuelles Schülerportfolio von Klasse 7 bis 9, das alle Inhalte (von Praktikumsplatzsuche über den Arbeitslehreunterricht bis zu Zielvereinbarungsgesprächen) begleitet und dokumentiert. Mindestens vier Praktika als auch die Schülerfirma gewährleisten Einblick in die Arbeitswelt.

Gemeinsame Schwerpunkte sind u. a. die individuelle Förderplanung, vielfältige Kooperationen, mehrwöchige Praktika und ein intensiver Austausch mit Rehaberatung sowie Erziehungsberechtigten.